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Redebeitrag Marburg (24. Januar)

14. Januar 2008

Redebeitrag anläßlich einer Solidaritätskundgebung für Israel am 24. Januar 2009

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde Israels

Heute haben wir uns hier zusammen gefunden um unsere Solidarität mit dem Staat Israel und unsere Befürwortung der aktiven Selbstverteidigung zum Ausdruck zu bringen.
Israel befindet sich im Kriegszustand. Seit dem Ben Gurion die Unabhängigkeit des Staates Israel 1948 ausrief, wird dieser Staat mit Krieg und direkten Terrorakten überzogen. Hierbei soll nur kurz erwähnt werden, welche Fronten sich hier gegenüberstehen.
Israel hat es geschafft, sich in Angesicht der Schrecken des Holocaust in Deutschland und trotz der antisemitischen Internationale, zu einem säkularem, demokratischen und freiheitsbejahenden Staat zu endwickeln. Genau das was seine Gegnerinnen dem Staat Israel vorwerfen, nämlich selber zu Täterinnen und menschenverachtenden Ideologinnen wie die deutschen Nazis geworden zu sein, ist nicht der Fall, sondern nichts anderes als politische Propaganda. Und dies muss unserer Meinung nach heutzutage mehr denn je betont werden. Die Israelis standen und stehen auch heute noch in einem demokratischen Prozess, welcher ihnen ermöglicht an politischen und gesellschaftlichen Ereignissen und Begegnungen Teilzuhaben. Dies führte, unter anderem, dazu, dass Israel die einzige Demokratie im Nahen Osten wurde und als einziger Staat in dieser Region den Menschen die in ihm leben soviel individuelle Freiheit angedeihen lassen konnte, wie es eine bürgerliche Demokratie zu tun vermag. Bürgerliche Standards wie freie Auslebung der Sexualität, Freiheit des Konsums aber auch die Artikulation oppositioneller Gedanken und Positionen werden in Israel garantiert. Über all diesen Errungenschaften die Israel im Laufe der Jahrzehnte (und hoffentlich auch weiterhin) erreicht hat, schwebt seit Anbeginn der Existenz dieses Staates der Krieg. Dieser, und so wollen wir hier ausdrücklich hervorheben, wird gegen Israel geführt und geht nicht von den Israelis aus. Das was passiert wenn die Israelische Armee im Libanon oder wie jetzt im Gazastreifen einmarschiert , ist kein Angriffskrieg, geschweige denn ein oftmals unterstellter Holocaust an den Palästinensern, sondern eine notwendige militärische Operation gegen eine menschenverachtende, bewaffnete Kampftruppe, welche die Existenz und das Leben der Israelis verachtet, heißen sie nun Hisbollah oder Hamas. Diese Gruppen fungieren als bewaffneter Arm eines politischen Islams. Was sie dem Staat Israel entgegensetzten ist pure Gewalt und Zerstörungswille. Die oben erwähnten Errungenschaften des Staates Israel treten sie mit Füßen und würden lieber jetzt als später eine Schreckensherrschaft auf der Grundlage der Islamischen Rechtssprechung, nämlich der Sharia, und mit den Mitteln des Dschihads über die ganze Welt legen. Dies gilt es zu verhindern!
Wer das denkt und, wie wir heute, auch laut ausspricht, sieht die Verteidigung Israels nicht nur als Verteidigung seiner bestehenden Grenzen, sondern auch als Teil eines Kampfes der Aufklärung gegen den regressiven politischen Islam.

Auch ist es heute unser Anliegen, deutlich zu machen, dass wir für unsere Position, jeglichen Ratschlag an Israel unterlassen werden. Wir denken, dass es nicht in unserem ermessen liegt zu beurteilen, wie Israel sich zu verteidigen hat oder nicht. Vielmehr ist es heute ein Anliegen von uns, den oben erwähnten politischen Islam und seine Anhängerinnen zu betrachten und zu kommentieren. Was sich in den letzten Wochen rund um den Globus an antisemitischen Greul offenbarte, erschrickt und beängstigt uns.
Die Proteste, die vielerorts eher Aufmärschen glichen, sind an antisemitischen Ressentiments und einseitiger Sichtweise und Verdrehung von Tatsachen kaum zu schlagen. Und eben dies birgt eine Gefahr, deren Ausmaß sich nur schwer abschätzen lässt. Dass aber die Antizionistinnen und Antisemitinnen Weltweit Gewehr bei Fuß stehen, was in manchen Gegenden wortwörtlich zu nehmen ist, und zu zehntausenden (!) z.B. in Frankfurt am Main demonstrieren, lässt auf eine gesteigerte Popularität des Widerstands gegen Israel und ihrer Verbündeten schließen. Der politische Islam befindet sich im Aufbruch und wird hierbei seit Jahren durch Appeasement Politik von Regierungen oder Multi-Kulti Verbänden unterstützt. Wir wollen hier auch deutlich machen: Es geht uns nicht darum den hier Lebenden Muslimen das Wort zu verbieten, geschweige den in Rassistische Denkmuster zu verfallen. Die Kritik an Religionen und Staaten und an deren ideologischen Lebensvorschriften unter Androhung des Todes ist International, oder sollte es zumindest sein.
Der „Friedensmob“ findet immer mehr Anhängerinnen und artikuliert sich im Gegensatz zu früheren Jahren immer unverhohlener religiös statt links. Nichtsdestotrotz reihen sich Teile der Linken nach wie vor in jene Aufmärsche ein und zeigen den Kern ihrer traditionell pro-palästinensischen Haltung. Dieser scheint sie nicht entfliehen zu können oder zu wollen.
Daher kann unsere Minimalforderung an alle sich als emanzipativ verstehenden Kräfte nur lauten: Solidarität mit Israel!
In diesem Sinne unterstützen wir die Befreiung des Gazastreifens von der Hamas und jeglichen antisemitischen Banden.

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